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Photo-Didaktik + Montevideo (Uruguay)

Verantwortlicher Autor: Dr. Bernd Strecker Bad Schönborn, 25.03.2023, 20:02 Uhr
Presse-Ressort von: Dr. Bernd Strecker Bericht 6661x gelesen
Montevideo - Hafen
Montevideo - Hafen  Bild: Dr. Bernd Strecker

Bad Schönborn [ENA] Der dritte Teil unserer Photo-Didaktik befasst sich mit der visuellen Verbindung zweier unterschiedlicher Ebenen innerhalb wohl gestalteter Fotos. Wie bereits in den beiden vorangegangenen didaktisch-orientierten Arbeiten gelten auch jetzt die von uns zuvor definierten Begriffe.

Diese beziehen sich nunmehr aber auf eine besondere Art der Darstellung, nämlich auf den Versuch der Verbindung zweier unterschiedlicher Ebenen. Bisher standen Fotos im Mittelpunkt, deren speziell gestalteten visuellen Inhalte etwa von Gebäuden (Hotel Mythos Palace, Kreta) oder Landschaften (Patagonien, Feuerland, Kap Hoorn) ausgewählt und beschrieben wurden. Wohlgemerkt, bei diesen Inhalten handelte es sich um mögliche Beispiele, die jederzeit durch andere, ähnlich geartete ersetzt werden könnten. Wichtig ist, dass es sich bei den genannten Beispielen der beiden oben erwähnten Kategorien lediglich um eine einzige Ebene handelt, nämlich die zwischen abgebildetem, strukturiertem Gegenstand und dem Betrachter.

Im Folgenden möchten wir jedoch diese eine Ebene um eine zusätzliche Ebene innerhalb von gut strukturierten Fotos erweitern. Auch hier handelt es sich wie oben, also in den beiden bereits erwähnten Beiträgen Teil 1 und 2, um ein sozusagen „willkürlich“ ausgewähltes Beispiel. Ein solches vielschichtiges Vorgehen jetzt besteht aus mehreren, aufeinander bezogenen Schritten. Erläuternd sei darauf hingewiesen: Wir waren Ende vergangenen Jahres auf einem Kreuzfahrtschiff, der AIDAmar, entlang der südamerikanischen Küste unterwegs und hatten in Montevideo (Uruguay) angelegt. Nach einem längeren Ausflug in der Stadt waren wir anschließend wieder zum Schiff, das im Hafen vor Anker lag, zurückgekehrt.

Allgemein gesprochen sind Häfen sehr oft eine interessante und erläuternde Visitenkarte ihrer weiteren Umgebung. So auch - unseres Erachtens - in Montevideo. Der Hafen von Montevideo selbst ist groß und vielgestaltig; er beherbergt zudem eine Reihe von zusätzlichen, übergeordneten Gebäuden. Außerdem gibt er - vom Schiff aus gesehen - verschiedene Durch- beziehungsweise Überblicke zur eigentlichen Stadt Montevideo frei. Zunächst möchten wir also, der ersten Ebene folgend, einige Fotos vom Hafen zeigen.

Sodann wollen wir uns dem Schiff selbst, der AIDAmar, zuwenden. Wir sind der Auffassung, dass oft - also nicht nur bei diesem Schiff – wesentliche ästhetische Vorstellungen im äußeren Erscheinungsbild materialmäßig hervorragend umgesetzt worden sind. Das trifft besonders auf Kreuzfahrtschiffe zu. Diese Realisierungen möchten wir, wenigstens partiell, in ein paar Fotos nachvollziehen.

Wenn hier von der zweiten Ebene die Rede ist, so sind damit in unserem Beispiel gelungene Teile des Schiffes gemeint. Wir sehen in dem verbindenden Ergebnis eine sinnvolle Synthese beider Ebenen, und zwar sowohl in der Verbindung von Elementen des Hafens wie auch mit denen des Schiffes. Beide Ebenen überlagern sich positiv und bieten gleichzeitig dem Betrachter eine verstärkte Einsicht in die Komplexität unterschiedlicher Gestaltungsformen. Interessanterweise entstehen für den Betrachter durch die beiden miteinander verzahnten Ebenen von Schiff und Hafen keine störenden Bruchstellen sondern eher erläuternde Verstärkungen.

Der Blick wird durch die verbundenen zwei Ebenen einmal nach außen hin erweitert und zum anderen oder zugleich, etwa durch Linien- bzw. Formkontraste, zur Ebene des Schiffes rückgekoppelt. Dies soll eine kleine Reihe von gemachten Fotos illustrieren.

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